Wet January

January 28, 2020

Ich habe nichts gegen Alkohol, rein gar nichts. Wir von Finn Partners lieben natürlich vor allem Jack Daniel‘s. Freunde unterstützen mich bei meinem „Dry January“ vor allem dadurch, dass sie meinen Alkoholverzicht kompensieren und einen „Wet January“ einlegen.

Falls ihr ebenso viel Unterstützung bekommt wie ich: Diese kostenlose App hilft euch, falls ihr eine Zeit lang auf Alkohol verzichten wollt. Der „Dry January“ ist eine Mogelfastenzeit, immerhin spart man sich 9 Tage von den ursprünglichen 40-tägigen Zeitraum. Nur leider endet dieser Verzicht nicht mit Ostern, sondern mit ­­­– naja – dem ersten Februar, dem amerikanischen Ändere-Dein-Passwort-Tag.

Diese Kombination ist in meinen Augen etwas gefährlich. Ich persönlich werde mir mit dem Geld, dass ich durch den Alkoholverzicht gespart habe, am Samstag ein sehr teures Glas Champagner gönnen. Ich kann nicht versprechen, dass es dabei bleiben wird. Was passiert aber, wenn ich mein Passwort in eine außergewöhnlich schwierige Zahlenkombination wie „12345678910“ ändere, aber durch den Schwips sich ein Zahlendreher einschleicht? Drei Fehlversuche, Konto gesperrt. Oder Passwort zurücksetzen und wieder kreativ sein?

Dank unserer Kunden wissen wir von Finn Partners, dass das Passwort keine Zukunft hat. Aber ob Continuous Behavioral Analytics an so einem Tag weniger problematisch ist? Ist dann die Tastenmelodie wie gewöhnlich? Halte ich mein mobiles Endgerät nicht anders? Ich plädiere also dafür, dass dem „Dry January“ ein Tag „Digital Detox“ angehängt werden muss, um möglichen Ärger zu vermeiden. Selbst dann ermogelt man sich noch 8 Tage.

 

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